Verschiedene Organisationen empfehlen eine ICE Nummer auf dem Handy zu hinterlegen.
ICE steht für "in case of emergency" und soll den Rettungs- und Einsatzkräften die Identifikation einer Person und die Benachrichtigung von Angehörigen im Notfall erleichtern, und zwar vom eigenen Handy aus.
Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass beinahe alle Personen ein Handy besitzen und es auch meistens dabei haben. Sind auf dem Handy die wichtigsten Nummern unter einem allgemein gültigen Kürzel wie ICE gespeichert, erleichtert das die Benachrichtigung im Ernstfall.
Es gilt allerdings zu berücksichtigen, dass die Identifikation bei Personen, welche nicht selber Auskunft geben können, Sache des Spitals oder der Polizei ist. Eine ICE Nummer kann Unterstützung bieten und im Notfall die Identifikation und Versorgung mit wichtigen Medikamenten beschleunigen. Diese zusätzliche Information lässt sich von den Einsatzkräften nur nutzen wenn das Handy nicht passwortgeschützt ist. Somit sind theoretisch die persönlichen Daten für Diebe zugänglich. Hier gilt es für jeden einzelnen abzuwägen: persönliche Sicherheit bei Diebstahl oder Zeitgewinn für persönliche Versorgung etc. im Notfall.

So gehen Sie vor, um auf ihrem persönlichen Handy den ICE-Service einzurichten:
Eröffnen Sie einen neuen Kontakt im Handy. Der Kontakt muss mit den Buchstaben ICE beginnen, einer Prioritätsnummer und kann mit einer Beschreibung ergänzt werden.
Speichern Sie die zugehörige Nummer mit der internationalen Vorwahl +41.
Vergessen Sie nicht die entsprechende Person davon in Kenntnis zu setzen, dass sie als Ansprechperson im Notfall gespeichert ist.
Fügen Sie weitere Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld ein. Das sieht dann etwa wie folgt aus:
ICE1 Mutter
+41 43 999 99 99
ICE2 Vater
+41 43 888 88 88 |